1960-1975

1961

Gerhard Dorbritz, Gastwirt in Straach und Mitglied unsere Feuerwehr seit 1956, übernahm die Funktion als Wehrleiter,

damit begannen auch die ersten Aufzeichnungen ab dem 29. September 1961 über sämtliche Tätigkeiten sowie Einsätze innerhalb der Feuerwehr. somit war auch erstmalig die Mitgliederzahl von 20 Kameraden ersichtlich,

Wenn ich mir seine Aufzeichnungen betrachte, so muss ich immer wieder feststellen,

Er hat sehr viel für die Öffentlichkeitsarbeit und damit auch für den vorbeugenden Brandschutz getan, all das hat wesentlich dazu beigetragen, dass unsere Feuerwehr in Straach immer mehr wahrgenommen wurde.

Aber Aufzeichnungen von vorangegangenen Wehrleitern, so kann ich heute sagen, gibt es vor 1961 wirklich leider keine.

 

1962

Ihm war es endlich gelungen für die Feuerwehr Straach eine neue Tragkraftspritze – TS 8 zu bekommen, die bisherige, eine TS 4 entsprach nicht mehr den gestiegenen Anforderungen,

 

1963

Infolge eines Wohnortwechsels schied der Wehrleiter aus, Werner Juling übernahm erneut die Leitung unserer Wehr.

 

1969

Es gab erhebliche Schwierigkeiten mit der Führung unserer Wehr, es lief nichts mehr, dazu stand die Forderung vom Rat des Kreises Wittenberg nach der Eingemeindung der Orte Berkau und Grabo zu Straach auch der

  • Zusammenschluss der drei Wehren Straach, Berkau und Grabo, zu einer Feuerwehr mit drei Kommandostellen   und
  • die Feuerwehr Straach, wieder auf die Beine zu stellen

 

1970

  • Im Februar 1970 kam es dann zu einer völlig neuen Umstrukturierung dieser Wehren,

Dazu wurden 1 Wehrleiter und 3 Kommandostellenleiter benötigt, was sich anfangs als sehr schwierig herausstellte, keiner von den drei Wehren wollte freiwillig diesen Schritt gehen,

aber das Problem wurde gelöst.

Wehrleiter:    Günther Lehmann,

Kommandostellenleiter:

    Straach:          Werner Juling,

Berkau:           Dieter Pitzk,

           Grabo:             Karl – Heinz Beyer

  • In Zusammenarbeit mit der Schule in Straach, wurde eine Arbeitsgemeinschaft

„ Junge Brandschutzhelfer “ gegründet, deren Leiter kam aus den Reihen unserer Feuerwehr.

Der Kamerad Rudi Schulze übernahm diese Aufgabe.

 

1972

  • Auf einer zentralen Brandschutzkonferenz am 24. November in Pratau wurde in einer Entschließung gefordert, dass in den Feuerwehren, die noch keine Frauengruppen nachweisen können, solche umgehend zu bilden sind und zwar in einer Stärke von 21 % zur Sollstärke der Männer. Das bedeutete für uns, bei 30 Kameraden Sollstärke, 7 Frauen zu gewinnen. Die Kameraden Günther Lehmann und Rudi Schulze nahmen daran teil. Unsere Mitgliederzahl hatte sich inzwischen auf 32 Kameraden erhöht.
  • die Teilnahme am Wirkungsbereichsausscheid seit 1972 konnte auch

1973 fortgesetzt werden, darauf aufbauend konnten wir die

Leistungsstufe 3 ablegen,

  • negativ ist nach wie vor, die Bildung einer Frauengruppe,

die Einsicht der Notwendigkeit ist da, aber mehr auch nicht.

 

1975

Am 19. Dezember 1974 wurde in der damaligen DDR ein neues Brandschutzgesetz verabschiedet. Es wurde ein riesiger Aufwand mit Belehrungen darüber betrieben, in allen Feuerwehren mussten diese nachweislich durchgeführt werden, verantwortlich waren hier die Wehrleiter.

Der vorbeugende Brandschutz stand dabei im Vordergrund und gewann immer mehr an Bedeutung, schließlich gab es eine Weisung über die Bildung von Brandschutzgruppen,

Somit hatte unsere Straacher Feuerwehr eine neugebildete Brandschutzgruppe

die wir auf unserer Monatsversammlung am 14. November 1975 vorstellten und die sich wie folgt zusammensetzte:

Leiter der Brandschutzgruppe:         Kamerad   Paul Benkwitz,

Mitglieder der Gruppe:

 ●   Karl Alisch,                       ●   Paul Bernhard,

●   Alfred Schneider,             ●   Werner Koppe

●   Erich Steinhaus,              ●   Martin Richter,

In Zukunft war die Brandschutzgruppe vom aktiven Dienst freigestellt, sie war nur für den Vorbeugenden Brandschutz zuständig, dem in Zukunft, lt. Brandschutzgesetz mehr Bedeutung beigemessen wurde.

Die Brandschutzkontrollen in Wohnstätten, Betrieben, im Handel und in der

Landwirtschaft mussten jährlich durchgeführt werden, diese wiederum erforderten eine gründliche Vorbereitung und das nahm sie voll in Anspruch.

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